Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

„Trauer ist keine Krankheit, aber sie kann krank machen, wenn wir sie in ihrem Ausdruck behindern.“ (Jorgos Canacakis)

Trauernde Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben, können sich ohne Vorgabe eines Themas durch kreatives Malen mit dem auseinandersetzen, was sie gerade beschäftigt. Das können Traurigkeit, Wut, Schuldgefühle oder auch schöne Erinnerungen sein.

Im Malen kann das trauernde Kind, der trauernde Jugendliche nachholen, was er dem verstorbenen Menschen noch gerne sagen wollte. Er / sie kann sich ihm ganz nahe fühlen. Es ergeben sich manchmal ganz offene Gespräche z.B. über das Verhältnis zu dem Verstorbenen, was man mit ihm erlebt hat, was gut war, aber auch, was nicht so in Ordnung war. Gerade bei jüngeren Kindern werden die Todesumstände, die Beerdigung und Reaktionen von Angehörigen, Freunden, Lehrern und anderen Mitmenschen thematisiert. Für manche Kinder / Jugendliche stehen auch erst mal andere Themen im Vordergrund wie Probleme in der Schule, Freundschaften, Versagensängste … und es braucht Zeit, bis die Kinder / Jugendlichen genügend Vertrauen haben, ihrer Trauer Ausdruck zu geben.

All die Bilder und die daraus entstehenden Gespräche können den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Trauer als Teil ihres Lebens zu integrieren, und ermutigt und gestärkt ihren Weg weiter zu gehen.

„Verdrängen befreit uns nicht, bringt uns nicht weiter.“ ( Bettina Egger).

Weitere Infos:
www.allesistanders.de

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